Leben

Ideen von heute formen unser Leben von morgen-  lassen wir unseren ALi-Ideen zum schönen Leben im Morgen einfach mal freien Lauf. Vielleicht lassen Sie sich ja anstecken von unseren Ideen unserer Freude am Gestalten. Je mehr Menschen uns zur Seite stehen, umso schneller werden zukunftsweisende Ideen Wirklichkeit.

Zum Beispiel Ideen zum Bauen: Städtischer Grund und Boden ist nicht vermehrbar- und der Waiblinger Wohnungsmarkt bleibt angespannt,  die Mieten steigen schneller als die Einkommen, Wohneigentum wird zum Luxusgut – doch dieser Trend lässt sich stoppen. In Kommunen mit hohem eigenem Wohnungsbestand sind die Mieten deutlich niedriger. Deshalb muss die städtische Wohnungsbau GmbH finanziell und personell so ausgestattet werden, dass sie massiv investieren kann. Bauvorhaben werden – wenn‘s nach uns geht – nur noch genossenschaftlich, baugemeinschaftlich oder städtisch umgesetzt, Vergabe im Erbbaurecht. Wer städtischen Wohnungsbau in der Hand hat, kann Trends setzen- auch architektonisch – kann Vorbildfunktion übernehmen. Natürlich steht Verdichtung vor Neuversiegelung, warum prüft man nicht mal die Aufstockung zum Beispiel auf Supermärkte? Natürlich muss es mehr altersgerechte Wohneinheiten geben und Mehrgenerationenprojekte. Es gilt auch Alternativen zur Betreuung älterer Menschen zu schaffen mit dem Ziel,  die Pflege von Angehörigen auch zu Hause zu ermöglichen. Servicewohnen ist ein Stichwort – ein Seniorendorf im saarländischen Kirkel schafft die Möglichkeit zum selbstbestimmten Leben, alles Notwendige ist als Service zubuchbar. Eine Idee für Waiblingen?

Eine Wohnraumabgabe auf lange leerstehende Wohnungen muss erwogen werden.

Kluge Stadtplanung in Zeiten des Klimawandels sorgt auch für frische Luft. Gibt es eigentlich noch Frischluftschneisen in der Stadt - dafür wurden mal spezielle Pläne erstellt und an so vielen Stellen rasch verworfen...

Wohnen der Zukunft- das sind tiny-Häuser, das ist Wohnen auf kleinstem Raum, andernorts stark nachgefragt, es werden immer mehr Parks dafür ausgewiesen. Wie wär‘s mit einem Gründer-Campus samt Werkstätten, Büros, Ateliers? Wann bekommt Waiblingen endlich ein eigenes Frauenhaus?

Die ALi will die Kindergartengebühren abschaffen, plädiert für ein bedingungsloses Grundeinkommen und für die Stelle eines Armutsbeauftragten. Quasi als Schutzwall wider soziale Ausgrenzung. Ganz praktisch: Kann jemand unverschuldet die Stromrechnung nicht mehr zahlen, traut sich nichtmal mehr, die Rechnung der Stadtwerke zu öffnen, rechnet damit, dass man ihm jeden Tag den Saft abdreht - der Armutsbeauftragte als Krisenmanager.

Waiblingen ist eine gute Stadt. Aber Waiblingen kann noch viel besser werden. Man muss es nur wollen.

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